MON00? – WAB – Die Windenergie-Agentur-Bremerhaven

Home  >>  geplant  >>  MON00? – WAB – Die Windenergie-Agentur-Bremerhaven

MON00? – WAB – Die Windenergie-Agentur-Bremerhaven

On April 29, 2012, Posted by , In geplant, With No Comments

WAB e. V.

WAB e. V.
Logo
Zweck: BranchenverbandWindenergie
Vorsitz: Dr. Klaus Meier (Vorstandsvorsitz), Norbert Giese (stv. Vorstandsvorsitz), Ronny Meyer (Geschäftsführer)
Gründungsdatum: 2002
Mitgliederzahl: ca. 350
Sitz: BremerhavenBerlin
Website: www.wab.net

Der Verein WAB e. V. (bis 2012 Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen e.V.) ist ein Netzwerk der Windenergiebranche in Nordwestdeutschland und bundesweiter Ansprechpartner für die Offshore-Windindustrie. Dem Verein gehören Unternehmen und Institute entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Offshore-Windindustrie, aber auch private Förderer an. So sind in dem Verein die maßgeblichen Akteure der deutschen Offshore-Windindustrie aus dem gesamten Bundesgebiet von Forschungsinstituten bis zu Stromnetzbetreibern organisiert. Mit über 350 Mitgliedern ist die WAB das größte Netzwerk dieser Art in Deutschland. Die WAB hat ihren Sitz in Bremerhaven und unterhält ein Büro zur Interessensvertretung in Berlin. Die WAB arbeitet nicht profitorientiert und zählt somit zu den Non-Profit-Organisationen.

Inhaltsverzeichnis

[Verbergen]

Aufgaben und Tätigkeit [Bearbeiten]

Die WAB engagiert sich für ihre Mitglieder, indem sie Kooperation, Internationalisierung, Innovation und Qualifizierung innerhalb der Windbranche fördert. Die WAB erstellt Studien und Marktberichte zur deutschen Offshore-Branche. Die WAB nimmt Stellung zu Gesetzesinitiativen und vertritt die Mitgliederinteressen gegenüber der Politik in Berlin.

Die WAB hilft ihren Mitgliedern bei der Internationalisierung, indem sie internationale Studienreisen, Messebesuche und Gemeinschaftsstände auf nationalen und internationalen Messen organisiert. Die WAB fördert die Qualifizierung in der Windbranche, indem sie Workshops und Seminare anbietet. Zusammen mit dem Forschungszentrum ForWindorganisiert sie das weiterbildende Studium „Windenergietechnik und -management“, sowie das weltweit erste berufsbegleitende „Offshore-Windstudium“. Die WAB regt Kooperationen innerhalb der Windbranche an und fördert Innovationen.

Die WAB organisiert zudem einmal jährlich die internationale Offshore-Konferenz „Windforce“, welche mit rund 800 Fachteilnehmern die größte deutsche Offshore-Windkonferenz ist und zu den größten internationalen Offshore-Branchentreffen gehört. Ab 2012 wurde die Konferenz um eine Messe ergänzt, an der 265 Aussteller und 8000 Besucher teilnahmen.[1] Im Rahmen der Konferenz veröffentlicht die WAB die aktuellen Branchenzahlen auf einer Pressekonferenz.

Die WAB gibt regelmäßig einen kostenlosen Newsletter mit Informationen zur Windenergie im Nordwesten und zur Offshore-Windenergie weltweit heraus. Einmal jährlich veröffentlicht die WAB außerdem das „Offshore“-Magazin mit aktuellen Brancheninformationen.

Innerhalb der WAB gibt es verschiedene Arbeitskreise, in denen Industrievertreter aus der Offshore-Branche an aktuellen Themen arbeiten. Die Arbeitskreise sind im Detail: Arbeitskreis Logistik, Arbeitskreis Recht, Arbeitskreis Service und Betrieb und Arbeitskreis Gründungsstrukturen. Die Arbeitskreise unterteilen sich teilweise noch in weitere Fachgruppen. Sprecher der Arbeitskreise ist jeweils ein Industrievertreter.

Geschichte der WAB [Bearbeiten]

Die Windenergie-Agentur WAB wurde 2002 unter dem Namen Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen e.V. von 18 Mitgliedern gegründet. Im Laufe der Zeit ist das Netzwerk über 200 Mitglieder im Jahre 2007 auf rund 400 Ende 2012 gewachsen und vertritt mittlerweile Unternehmen weit über die Nordwest-Region hinaus.[2] Um diese überregionale Ausrichtung zu betonen, entschieden sich die Mitglieder auf der jährlichen Mitgliederversammlung, den Zusatz „Bremerhaven/Bremen“ aus dem Namen zu streichen. Seit Oktober 2011 unterhält die WAB ein Büro in Berlin.

Staatliche Förderung [Bearbeiten]

Die WAB wurde vom Land Bremen in den Jahren 2002 bis 2013 mit insgesamt rund 2,155 Millionen Euro gefördert und erhielt außerdem im gleichen Zeitraum EU-Mittel von 855.000 Euro. Die jährliche Förderquote lag zu Anfang bei 3/4 und ist aktuell auf 1/3 gesunken. Inzwischen beteiligt sich auch das Land Niedersachsen finanziell an einigen Projekten.[3]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1.  http://www.wab.net/index.php?option=com_content&view=article&id=786&Itemid=280&lang=de
  2.  http://www.bremische-buergerschaft.de/drs_abo/Drs-18-715_a31.pdf
  3.  http://www.umwelt.bremen.de/sixcms/media.php/13/Windenergieagentur%20WAB.pdf

Weblinks [Bearbeiten]

Quelle : Wikipedia.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.